| | By Birgit Sommer.
Heidelberg. The ambience at Andre Rieu's open-air concert on the grain market was impressive, what brings out the lighting technician for ZDF from Heidelberg's most beautiful buildings and places, would be a good template for the lighting concept of the city. On 14 October it is possible to admire it on TV. The trees, the facades, and even the castle and the Holy Spirit Church were immersed in brand new, bright light. The grain market was given with every song, which the waltz king with his Johann Strauss Orchestra and the soloists played a very special, bright, multicolored spells.
The Dutchman is an excellent stage professional. No wonder after the 30 years that he is already on the road with musicians. That makes him, as he claims, is still joy: "Music is the most beautiful thing that we have in life," he explains to his audience in Heidelberg. This was partly traveled from far away, paid a lot of money for the seats and had the feeling at the end: "It was worth it." It was an event that will take Heidelberg's name not only in the German speaking countries, but also to Asia and the United States. A treat for marketing.
His fans know his smile when Andre Rieu is the violin to his chin. Mischievous? Glorified? Relaxed? Selig? One can not help it. Suggest But it is certain: the radiant faces of the musicians - you can find in any other orchestra in the world. Rieu sees it as his goal to spread a good mood, enrich the classics is a populist facet.
This time he makes it quite Heidelberg-specific. Immediately after the snappy overture from "Carmen" comes the "Heidelberg-anthem" of the lost heart in the audience singing along immediately. The three "Platinum Tenors from Australia, Hungary and Germany make humor with students songs like" Drink, drink, drink "from the" Student Prince "and" Gaudeamus igitur ", before dipping to Franz Lehar's waltz" Gold and silver "of the grain market in gold is. In Rieu discovered that the Viennese waltz was played in the days of father and son Strauss and Franz Lehar very close to the people at balls and parties and there was joy right there so he did it also became his trademark. The success proves him right.
Boredom can not pay at his concert. Rieu communicates with his audience, makes sometimes a little joke at the expense of Holland - that is very attractive. He flirts with the audience as with his blond Bratschistinnen. One brings the devil with his violin in any case ready: The audience laughs happily and can be animated to waltz - and not just the paying guests, but also the onlookers behind the fence.
Of course, André Rieu has brought also a singer. The Brazilian soprano Carla sings the Juliska from Budapest, Mirusia from Australia brings with her beautiful soprano, the rousing "Two young Italians," just as good on stage as the melancholy "In me sounds like a song." And then shall stand André Rieu with "Lorelei" and "Sah ein Knab a rosebud," the text of his public safety.
The "Comedian Harmonists" does not fit in the large footsteps of their famous role models from the twenties. Since it is probably quite good that the slick gentlemen did not actually have to sing a cappella, but have the orchestra in the background. | |
| | Von Birgit Sommer.
Heidelberg. Das Ambiente bei André Rieus Open-Air-Konzert auf dem Kornmarkt war eindrucksvoll: Was die Beleuchtungstechniker des ZDF aus Heidelbergs schönsten Gebäuden und Plätzen herausholten, wäre eine gute Vorlage für das Beleuchtungskonzept der Stadt. Am 14. Oktober kann man es im Fernsehen bewundern. Die Bäume, die Fassaden und selbst das Schloss und die Heiliggeistkirche waren in ganz neues, helles Licht getaucht. Der Kornmarkt bekam mit jedem Musiktitel, den der Walzerkönig mit seinem Johann-Strauß-Orchester oder den Solisten spielte, einen ganz besonderen, leuchtenden, vielfarbigen Zauber.
Der Niederländer ist ein exzellenter Bühnen-Profi. Kein Wunder nach den 30 Jahren, die er mit Musikern bereits unterwegs ist. Das macht ihm, wie er behauptet, immer noch Freude: "Musik ist das Allerschönste, was wir im Leben haben", erklärt er seinem Publikum in Heidelberg. Das war teilweise von weit her angereist, bezahlte eine Menge Geld für die Sitzplätze und hatte zum Schluss das Gefühl: "Das hat sich gelohnt." Es war ein Ereignis, das Heidelbergs Namen nicht nur in die deutschsprachigen Länder, sondern auch nach Asien und in die USA tragen wird. Ein Leckerbissen fürs Marketing.
Seine Fans kennen sein Lächeln, wenn André Rieu die Geige ans Kinn setzt. Verschmitzt? Verklärt? Entspannt? Selig? Man kann es nicht deuten. Sicher aber ist: Die strahlenden Mienen der Musiker – das gibt es sonst bei keinem Orchester auf der ganzen Welt. Rieu sieht es als sein Ziel, gute Laune zu verbreiten, die Klassik um eine volksnahe Facette zu bereichern.
Das macht er diesmal ganz Heidelberg-spezifisch. Gleich nach der schmissigen Ouvertüre aus "Carmen" kommt die "Heidelberg-Hymne" des verlorenen Herzens, bei der das Publikum sofort mitsingt. Die drei "Platin Tenors" aus Australien, Ungarn und Deutschland machen Laune mit Studentenliedern wie "Drink, drink, drink" aus dem "Studentenprince" und "Gaudeamus igitur", ehe zu Franz Lehárs Walzer "Gold und Silber" der Kornmarkt in Gold getaucht wird. Seit Rieu entdeckte, dass der Wiener Walzer zu Zeiten von Vater und Sohn Strauß und von Franz Lehár höchst volksnah bei Bällen und Festen gespielt wurden und dort so rechte Lebensfreude herrschte, hat er das auch zu seinem Markenzeichen gemacht. Der Erfolg gibt ihm Recht.
Langeweile kann bei seinem Konzert keine aufkommen. Rieu kommuniziert mit seinem Publikum, macht auch mal ein Späßchen auf Kosten der Holländer – das kommt gut an. Er flirtet mit den Zuhörern wie mit seinen blonden Bratschistinnen. Eines bringt der Teufelskerl mit der Geige jedenfalls fertig: Das Publikum lacht glücklich und lässt sich zum Walzertanzen animieren – nicht nur die zahlenden Gäste, sondern auch die Zaungäste hinter der Absperrung.
Natürlich hat André Rieu auch Sänger mitgebracht. Die brasilianische Sopranistin Carla singt die "Juliska aus Budapest", Mirusia aus Australien bringt mit ihrem schönen Sopran das schmissige "Zwei kleine Italiener" genauso gut auf die Bühne wie das melancholische "In mir klingt ein Lied". Und dann prüft André Rieu mit "Lorelei" und "Sah ein Knab ein Röslein stehn" die Text-Sicherheit seines Publikums.
Die "Berlin Comedian Harmonists" allerdings passen nicht in die zu großen Fußstapfen ihrer berühmten Vorbilder aus den zwanziger Jahren. Da ist es vielleicht ganz gut, dass die geschniegelten Herren tatsächlich nicht a cappella singen müssen, sondern das Orchester im Hintergrund haben. | |
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